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Universitätsklinik Würzburg
Klinik & Poliklinik für
Allgemein- und Viszeralchirurgie,
Gefäß- und Kinderchirurgie

Zentrum Operative Medizin
Oberdürrbacher Str. 6
D-97080 Würzburg

Pforte: (0931) 201 55777

Notfall: (0931) 201-0

Zentrales Patientenmanagement
Mo-Fr. 08.00 -16.00 Uhr

Tel:  (0931) 201 39999
Fax: (0931) 201 39994

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ZPM-chirurgie@klinik.uni-wuerzburg.de

Arbeitsgruppenleiter

PD Dr. Burkhard H. A. von Rahden
Oberdürrbacherstraße 6
97080 Würzburg

Tel.: (0931) 201-31045
Fax: (0931) 201-55779

E-Mail:Rahden_B@chirurgie.uni-wuerzburg.de

Ausgewählte Publikationen (PDF)

Mitarbeiter

  • Prof. Dr. Ana-Maria Waaga-Gasser (Leitung Grundlagenforschung/  Molekularbiologie)
  • Dr. med. Martin Grimm (Leitung Grundlagenforschung/Molekularbiologie)
  • PD Dr. Christoph Otto (Grundlagenforschung/Molekularbiologie)
  • PD Dr. Martin Gasser (Tierversuchsleiter)
  • Fr. Sabine Gahn (MTA)
  • Sabine Gahn (Technische Assistenz)
  • Frau cand. med Luisa Stuermer (Doktorand Stammzellprojekt)
  • Herr cand. med Christoph Reiber (Doktorand Stammzellprojekt)
  • N.N. (Doktorand Datenbankprojekt)
  • N.N. (Doktorand TMA Magenkarzinom)

Externe Kooperationspartner

  • Dr. Michael Kreißl / Prof. Reiners (Nuklearmedizin)
  • Dr. Stefan Kircher / Prof. Gattenlöhner (Pathologie)
  • Dr. Heike Voigt (Dermatologie)
  • Dr. Heike Voigt / Prof. Becker (Dermatologie)
  • Fr. Nilsson / Dr. Mäder (Tumordokumentation)

Projekte

Die refluxassoziierte Karzinogenese als Modell für Inflammation & Karzinogenese

Ein hochaktuelles Thema in der onkologischen Forschung ist der Zusammenhang zwischen Inflammation und Karzinogenese, da zunehmend klar wird, dass teilweise die selben molekularen Mechanismen beteiligt sind. Die AG Oberer GI-Trakt untersucht diesen Zusammenhang in sehr gut hierfür geeigneten Modellen zur refluxassoziierten Karzinogenese. Beim Menschen ist der Zusammenhang zwischen Gastroösophagealer Refluxkkrankheit (GERD) und Adenokarzinom des distalen Ösophagus bewiesen. Als Präkanzerose wird der Barrett-Ösophagus angesehen. Die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen –der chronisch schädigende  Einfluss von Säure und Galle, der die maligne Progression fördert – sind weitestgehend ungeklärt. Dies ist der Focus der Forschung in der AG Oberer GI-Traktin diesem Gebiet.

Tumor-Stammzellhypothese beim Barrett-Ösophagus und Barrett-Karzinom

Ein weiteres hochinteressantes und aktuelles Thema in der onkologischen Forschung ist die Bedeutung von Stammzellen, als potentieller Ursprung für Krebserkrankungen. Auch für den Barrett-Ösophagus und das Adenokarzinom des distalen Ösophagus wurde eine Stammzellhypothese formuliert und in Fachkreisen vielversprechend diskutiert. Auch die AG Oberer GI-Trakt beschäftigt sich mit der Suche nach möglichen Stammzellen.

Responseprädiktion bei neoadjuvanter Therapie von Karzinomen des oberen Gastrointestinaltraktes

Eine weitere entscheidende und klinisch hochrelevante Fragestellung beschäftigt sich mit Strategien zur Beurteilung (Evaluation) und Vorhersage (Prädiktion) des Ansprechens auf neoadjuvante Chemotherapie (CTx) im Rahmen der multimodalen Therapie. Dies ist von entschiedender Bedeutung für die Weiterentwicklung dieser Therapiestrategien, da nur die Patienten, die auf diese Therapie ansprechen auch von ihr profitieren.
Eine solche Strategie zur ‚Response-Prädiktion’ ist die Bestimmung molekularer Marker an prätherapeutisch gewonnenen Biopsien. Eine weitere Strategie ist die Darstellung des Glucosestoffwechsels mit dem FDG-PET (Positronen¬emissions¬tomographie mit 18-Fluorodesoxyglucose). Die AG Oberer GI Trakt wird sich mit der Untersuchung beider Strategien beschäftigen – sowohl in experimentellen Modellen, als auch in klinischen Studien

Cyclooxygenaseexppression und Angiogense in der refluxassoziierten Karzinogense

Die Bedeutung der Cyclooxygenase (COX) – des zentralen Enzyms der Prostaglandinstoffwechsels – ist bekannt, seit große epidemiologische Studien gezeigt haben, dass die chronische Einnahme Nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) die Krebsinzidenz verschiedener Karzinome zu senken vermag. Dies ist auch für Ösophaguskarzinome bewiesen. In humanem Material von Patienten mit Adenokarzinomen des distalen Ösophagus ist gezeigt worden, dass die COX-Expression mit Angiogenesfaktoren verknüpft ist, weshalb die Gabe von NSAR Strategie zur antiangiogenen Therapie und Krebsprävention darstellt (von Rahden et al., 2005 Cancer Res). Die Ergebnisse legen Nahe, dass eine unspezifische COX-Hemmung (z.B. mit Aspirin)  der selektiven COX-Hemmung überlegen ist. Dieses Prinzip harrt der weiteren experimentellen Verifizierung, womit sich die AG Oberer GI Trakt beschäftigt.

Prognosefaktoren beim Magenkarzinom: Tissue Micorarry (TMA) basierte Studien

Auch das Magenkarzinom ist weiter von großem chirurgischem Interesse. Die Bestimmung von Prognosefaktoren an Routine-Paraffinmaterial wird durch die Verfügbarkeit der Tissue Microrarray (TMA) Methode vereinfacht, mit der viele Tumorproben auf einem Paraffinschnitt parallel untersucht und ausgewertet werden können. Die AG Oberer GI Trakt  widmet sich der Prognose-Prädiktion der wegen eines Magenkarzinoms resezierten Patienten.

Universitätsklinikum Würzburg
Chirurgische Klinik & Poliklink
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Email: zpm@chirurgie.uni-wuerzburg.de