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Kinderchirurgische Forschung

Arbeitsgruppenleiter

Prof. Dr. Thomas Meyer
Abteilung für Kinderchirurgie
Oberdürrbacherstrasse 6
97080 Würzburg

Tel.: (0931) 201-38318
Fax: (0931) 201-38309

E-mail: Meyer_T@chirurgie.uni-wuerzburg.de

Mitarbeiter

  • Dr. Irina Chodnevska (Grundlagenforschung/Immunhistologie)
  • cand. med. Victoria Lechner (Doktorandin: Stammzellprojekt)
  • cand. med. Anne Pfeifroth (Doktorandin: Stammzellprojekt)
  • cand. med. Adrian Seifert (Doktorand: PAUL-Procedure)
  • cand. med. Karolione Keller (Doktorandin: Datenerhebung Druckmessung)
  • Kompressiontherapeutin Gertrud Krenzer-Scheidemantel (Druckmessung)

Projekte

Analyse des Kompressionsdruckes in der Kompressionstherapie von Verbrennungen und Verbrühungen im Kindesalter

Messung des Kompressionsdrucks

Verbrennungen und Verbrühungen zählen zu den häufigsten Verletzungen im Kindesalter und führen überdurchschnittlich häufig zur Ausbildung hypertropher Narben. Die Kompressionstherapie ist dabei ein Hauptpfeiler in der Behandlung und Prophylaxe hypertropher Narben, wobei Wirkungsweise und Druckoptimum der Kompression bisher nicht eindeutig geklärt sind. Ziel unserer Untersuchung ist es, den angewendeten Kompressionsdruck in der Kompressionstherapie mit einfachen Mitteln erstmalig zu ermitteln.

(a): Fibroblastoide Zellmorphologie (Tag: +1), (b) Auftreten von spindelförmigen Zellen mit einem breiten, flossenartigen sowie spitz zulaufenden Pol und einem Saum aus membranständigen Vesikeln (Tag: + 3), (3) clusterartigen Zellformation kuboidaler Zellen, den so genannten „bone nodule“ mit nachfolgender Kalzifikation (Tag: +22) und (3) adipozytäre Differenzierung (Tag: +22).

Isolierung, Differenzierung und Charakterisierung mesenchymaler Stammzellen aus der humanen Nabelschnur

Mesenchymale Progenitorzellen (MPCs; Synonym: mesenchymale Stammzellen, MSC) besitzen die Eigenschaft sich in verschiedene Gewebe zu differenzieren. Diese MPCs können heute in einer Vielzahl von Geweben sowohl des adulten als auch des fetalen Organismus nachgewiesen werden. Ihre Anzahl ist jedoch sehr gering. Im Rahmen diesers Projektes konnten wir zeigen, dass sich umbilikale mesenchymale Progenitorzellen (UMPCs) in ausreichender Anzahl aus der humanen Nabelschnur isolieren und leicht kultivieren lassen. Desweiteren konnten die isolierten UMPCs in vitro leicht expandiert werden und zeigten eine Differenzierung in verschiedene Zelltypen. Immunhistochemisch exprimieren diese Zellen mesenchymale Stammzellmarker (CD13, CD105), jedoch keine hämatopoetischen Stammzellmarker (CD 14 und CD34). Die weitere Analyse und Differenzierung der UMPC ist Ziel dieses hochaktuellen Projektes.

Biotechnologische und zelltherapeutische Ansätze zur Therapie kongenitaler Bauchwanddefekte (=PAUL-Procedure)

Neben dem direkten Verschluss kleiner kongenitaler Bauchwanddefekte (BWD, wie z.B. Omphalocele oder Gastroschisis) werden heute zur Therapie großer Defekte künstliche Materialien (z.B. Gore-Tex®)  eingesetzt. Im Zeitalter des „Tissue Engineerings“ stellt sich die Frage, in wie weit sich ein biokompatibles Verfahren, das so genannte PAUL-Procedure, für die Therapie kongenitaler Bauchwanddefekte geeignet sind. Im Rahmen eines einfachen BWD-Modell konnten wir zeigen, dass sich das PAUL-Procedure technisch einfach und erfolgreich eingesetzt werden kann. Immunologisch scheint das implantierte xenogene und avaskuläre Kollagenmesh anstelle einer vermuteten Abstoßungsreaktion einen „Remodelling“-Prozess zu induzieren. Die genaue immunologische Analyse dieses „Remodelling“-Prozesses ist Ziel unserer weiteren Forschung.

Universitätsklinikum Würzburg
Chirurgische Klinik & Poliklinik
Zentrum Operative Medizin
Oberdürrbacher Str. 6
D-97080 Würzburg
Zentrales Patientenmanagement:
Tel: (0931) 201 39999

Fax: (0931) 201 39994
Email: zpm@chirurgie.uni-wuerzburg.de