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Universitätsklinik Würzburg
Klinik & Poliklinik für
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Impedanz-pH-Metrie

Wir bieten in unserem Labor für gastrointestinale Funktionsdiagnostik jetzt als neues Standardverfahren an, die sogenannte Multi-Kanal Intraluminale Impedanz-pH-Metrie (MII-pH-Monitoring). Dieses Verfahren wird analog zur bislang üblichen 24-Stunden-pH-Metrie über einen transnasal eingebrachten Katheter durchgeführt. Zusätzlich zur pH-Information aus Magen und distalem Ösophagus erfolgt eine Messung der Impedanz (Veränderung der elektrischen Leitfähigkeit) zwischen verschiedenen Messpunkten im distalen, mittleren, wie auch proximalen Ösophagus.

Impedanzabfälle oder Anstiege in ortho- und retrograder Richtung ermöglichen ein exakte Beurteilung von Refluxereignissen, flüssigen, gasförmigen und gemischten Regurgitationen, wie auch Schluckereignissen. Weiter werden jetzt auch schwach saure Refluxereignisse messbar, die früher in der konventionellen pH-Metrie keine Berücksichtigung gefunden hätten, wodurch Patienten möglicherweise als Nicht-Reflux-Patienten misklassifiziert worden sein können, obwohl dennoch eine entsprechend neuen Kriterien nun objektivierbare Refluxkrankheit vorliegt.

Durch die Anordnung der Messpunkte bis in den proximalen Ösophagus können Refluxereignisse auch in ihrer ‚Höhenauswirkung’ charakterisiert werden, was insbesondere bei laryngealer und brochopulmonaler Beteiligung der gastroösophagealen Refluxerkrankung von Bedeutung ist.

Die Impedanz-pH-Metrie bietet weiter die exzellente Möglichkeit der Symptomkorrelation. Der Patient hat die Möglichkeit während der Messung per Tastendruck (drei Tasten am Gerät sind mit drei Hauptsymptomen des Patienten – z. B. Sodbrennen, Rülpsen, Brustschmerz – individuell belegbar) exakte Angaben zum Zeitpunkt des Auftretens von Symptomen zu machen. Hierdurch gelingt eine Korrelation der Refluxereignisse mit den Symptomen, und der Zusammenhang kann objektiv belegt werden.

Durch die Impedanz-pH-Metrie wird die diagnostische Abklärung von Patienten mit gastroösophagealer Refluxkrankheit entscheidend verbessert, was zu einer verbesserten individualisierten konservativen wie auch der ggf. zu indizierenden operativen Therapie führt.

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