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Universitätsklinik Würzburg
Klinik & Poliklinik für
Allgemein- und Viszeralchirurgie,
Gefäß- und Kinderchirurgie

Zentrum Operative Medizin
Oberdürrbacher Str. 6
D-97080 Würzburg

O52 ITS:
Tel:  (0931) 201 31499
Fax: (0931) 201 31409

O55 IMC:
Tel:  (0931) 201 31599
Fax: (0931) 201 31529

Chirurgische Intensivstation und IMC

Die Chirurgische Intensivmedizin innerhalb der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäß- und Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Würzburg, hat das Ziel der Wahrung der intensivmedizinischen und der fachspezifischen Standards in der Behandlung und der Zufriedenheit der Patienten und deren Angehörigen, sowie der zuweisenden Ärzte und Kliniken.

Die chirurgische Intensivstation verfügt über 12 Intensivbetten mit 12 Beatmungsplätzen und allen Möglichkeiten einer modernen Intensivtherapie einschließlich des Einsatzes von extrakorporalen Organersatzverfahren in interdisziplinärer Zusammenarbeit. Die Überwachungsstation (IMC) verfügt über 12 Betten. Auf den Stationen erfolgt die Intensivüberwachung und Intensivbehandlung von Patienten, deren Vitalfunktionen oder Organfunktionen lebensbedrohlich gefährdet sind und durch intensive therapeutische Verfahren unterstützt oder aufrecht erhalten werden müssen.

 

Die intensivmedizinische Behandlung und die Behandlung des Grundleidens stellt eine gemeinsame Aufgabe der beteiligten Fachgebiete dar. Je komplexer die Behandlung des Grundleidens und die Intensivbehandlung ineinander greifen, desto notwendiger und dringender ist es, bi- bzw. multilaterale Absprachen im Sinne der gemeinsamen Behandlungsstrategie einzuhalten. Das Behandlungsregime wird in wechselseitigen Absprachen festgelegt. Die Zusammenarbeit bedarf einer sorgfältigen, wechselseitigen Koordination. Hierzu gehören gemeinsame Visiten und Besprechungen, das Festlegen von Behandlungsstrategien, die fortlaufende, wechselseitige Information über den Zustand des Patienten sowie über durchgeführte und geplante Behandlungsschritte.

 

Kontakt

Rund um die Uhr Kontakt für die Verlegung von intensiv- und überwachungspflichtigen Patienten

Tel. + 49 (931) 201 - 31411

 

Behandlungsspektrum

In der intensivmedizinischen Einheit werden Patienten nach viszeralchirurgischen Eingriffen einschließlich Transplantationen, gefäßchirurgischen und unfallchirurgischen Eingriffen behandelt. Darüber hinaus bildet die Behandlung von chirurgischen Patienten mit Organversagen, wie z. B. akutes Leberversagen, Lungenversagen oder Nierenversagen, einen Schwerpunkt der intensivmedizinischen Behandlung.

 

Postoperative Überwachung und Nachbeatmung nach großen operativen Eingriffen, hämodynamisches Monitoring, Antikoagulation, Substitution der Blut- und Gerinnungsprodukte und Infusionstherapie werden routinemäßig durchgeführt. Häufige Aufnahmeindikationen sind insbesondere bei multimorbiden, älteren und adipösen Patienten, auch nicht chirurgisch bedingte Akutsituationen aufgrund der vorbestehenden Risiken und Komorbiditäten. Zum Management bei nicht chirurgisch bedingten Akutsituationen der postoperativen Überwachung gehören u.a. respiratorische Insuffizienz, Pleuraergüsse, Pneumonie, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen, insbesondere Vorhofflimmern, eingeschränkte Nierenfunktion bis zum akuten Nierenversagen, Herzinfarkt und Schlaganfall, ggf. in konsiliarischer Zusammenarbeit mit den Kliniken für Nephrologie, Kardiologie, Pneumonologie und Neurologie.

 

Medizinische Infrastruktur

Folgende intensivmedizinische Mess- und Überwachungstechniken werden angewendet: atmungsunterstützende Maßnahmen bei nicht intubierten Patienten, differenzierte Beatmungstechniken einschließlich Beatmungsentwöhnung bei langzeitbeatmeten Patienten sowie die Durchführung von Tracheotomien sowohl dilatativ als auch offen-chirurgisch, Analgesierungs- und Sedierungsverfahren, enterale und parenterale Ernährung einschließlich Sondentechnik, Transfusions- und Blutersatztherapie, endotracheale Intubation im Rahmen der Intensivtherapie, differenzierte Therapien mit vasoaktiven Substanzen, Evaluationen und Verlaufsbeobachtungen der Krankheitsschweregrad-Scores, differenzierte Diagnostik und Therapie kardiologischer und pulmonaler Erkrankungen bei vital bedrohten Patienten, Bronchoskopie, differenzierte Diagnostik und Therapie bei vital bedrohlichen chirurgischen Erkrankungen.

Die Zusammenarbeit mit Apotheke, Labor, Mikrobiologie, Hygiene, Blutbank erfolgt gemäß den Empfehlungen der ">DIVI

 

Weiterbildung

Leiterin Dr. med. Justyna Swol verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung (24 Monate) für den Erwerb der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin und Anerkennung der chirurgischen „common trunk“ Weiterbildungszeit. Eine Rotation der Weiterbildungsassistenten (WBAs) gemäß Weiterbildungsordnung der BLÄK sowie eine Zusammenarbeit in klinischer Forschung und Weiterbildung sind notwendig und werden zwischen den Chirurgischen Kliniken gewährleistet. Ebenfalls eine Rotation aus einer externen Klinik in die chirurgische Intensivmedizin ist nach Absprache möglich.

Eine Rotation der WBAs dauert, gemäß der Weiterbildungsordnung, mindestens 6 Monate. Erfahrungs-gemäß ist eine Rotation von 12 Monaten für die Behandlungskontinuität auf der Station und für den Weiterbildungserfolg von Vorteil. Der Wechsel der WBAs in die Chirurgische Intensivmedizin erfolgt immer zeitversetzt und wird in Absprache mit den Weiterbildungsverantwortlichen der chirurgischen Kernklinik im Vorfeld geplant. Die WBA-Rotanden werden nach einem Einarbeitungskonzept eingearbeitet. Die Dauer der Einarbeitung wird an die Vorkenntnisse der jeweiligen Person angepasst. Die Weiterbildung wird entsprechend dem der BLÄK vorgelegten Curriculum durchgeführt. Während der Weiterbildungszeit werden mindestens zwei Mitarbeitergespräche mit gegenseitiger Rückmeldung durchgeführt.

Gemäß des Medizinproduktegesetzes (MPG) werden regelmäßige Einweisungen und die Fortbildung für die Mitarbeiter aller Berufsgruppen angeboten, durchgeführt und gemäß den Vorgaben dokumentiert.

 

Die Ärztinnen und Ärzte erwerben Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Versorgung von Funktionsstörungen lebenswichtiger Organsysteme, in der Intensivbehandlung des akuten Lungen- und Nierenversagens, über akute Störungen des zentralen Nervensystems, über Schockzustände, über SIRS und Sepsis sowie Multiorganversagen, über Arzneimitteltherapien, über die Anwendung von intensivmedizinischen Score-Systemen, über interhospitale Transporte von Intensivpatienten, über die Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls einschließlich der Organisation von Organspende, sowie krankenhaushygienische und organisatorische Aspekte der Intensivmedizin.

 

Allen Ärztinnen und Ärzten werden intern und extern Gelegenheiten zur Wahrnehmung intensivmedizinischer Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen während der gesamten zwei Jahre gegeben. Außerdem haben sie die Möglichkeit, sich an Forschungsprojekten der Arbeitsgruppe „Chirurgische Intensivmedizin“ zu beteiligen. Eine Präsentation der wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen von Publikationen und Kongressbeiträgen wird unterstützt und befürwortet.

 

Das Universitätsklinikum Würzburg bietet zudem die Fachpflegeausbildung für Anästhesie und Intensivpflege an.

Lehre

Angehende Ärzte im Praktischen Jahr haben die Möglichkeit einen Teil des Chirurgischen PJ Abschnittes in der Chirurgischen Intensivmedizin zu absolvieren. Sie erwerben Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Intensivbehandlung chirurgischer Patienten. Sie werden unter Supervision des/der verantwortlichen Stationsarztes/-ärztin auf der Intensiv- und Überwachungsstation eingesetzt und können so intensivmedizinische Interventionen erlernen. Die Vermittlung von Prinzipien der intensivmedizinischen Therapie bei Patienten aller chirurgischen Fachgebiete erfolgt während der ausführlichen Lehrvisite. Auf Anfrage, sind auch Studenten der Humanmedizin vor dem PJ, für eine fakultative Teilnahme an der Lehrvisite, jederzeit willkommen. Bei Interesse, kann ebenfalls eine Anbindung an die wissenschaftliche Arbeitsgruppe vermittelt werden.

 

Universitätsklinikum Würzburg
Chirurgische Klinik & Poliklinik
Zentrum Operative Medizin
Oberdürrbacher Str. 6
D-97080 Würzburg
Zentrales Patientenmanagement:
Tel: (0931) 201 39999

Fax: (0931) 201 39994
Email: zpm@chirurgie.uni-wuerzburg.de