DFG-Projekt TH 1516/2-1
Titel: Humane monoklonale IgM-Antikörper – Untersuchung der antitumoralen Wirkung im Lebermetastasen-Mausmodell und Bindungsanalyse beim humanen Kolonkarzinom
Projektleiter
PD Dr. A. Thalheimer
Förderdauer
04/2010 - 04/2012
Mitarbeiter
MTA N.N
Naturwissenschaftler N.N.
Beteiligte Wissenschaftler / Kooperationspartner
PD Dr. med. Andreas Thalheimer
PD Dr. rer. nat. Christoph Otto
Prof. Stefan Gattenlöhner, Pathologisches Institut der Univ. Würzburg
Projektskizze
In diesem Projekt werden die humanen monoklonalen Antikörper in einem Lebermetastasen-Mausmodell in vivo auf ihre tumorizide, Apoptose-induzierende Wirkung untersucht. Mittels intraportaler Injektion Luciferase-transfizierter humaner Kolonkarzinom-Zellen in ein immuninkompetentes Biosystem gelingt es, reproduzierbar eine hepatische Tumorabsiedlung zu generieren. Durch die systemische Applikation der Antikörper alleine oder in Kombination mit Zytostatika wird im Rahmen dieses Projektes die antitumorale Wirksamkeit der Antikörper in diesem Lebermetastasenmodell analysiert. Dies erfolgt mittels Bioluminescence In Vivo Imaging sowie mit etablierten immunhistochemischen und molekularbiologischen Untersuchungsmethoden.
Ferner erfolgt die Analyse der immunhistochemischen Bindungsaffinität der Antikörper an einer großen Anzahl primärer Kolonkarzinome und Lebermetastasen. Unter Berücksichtigung der vorliegenden umfangreichen klinischen Daten sowie des onkologischen Follow-up der Patienten, soll die prognostische Wertigkeit der Antikörperbindung untersucht werden.